Di, 18. Dezember 2018

20 bis 21 Prozent:

16.02.2018 14:55

In ÖVP-Umfrage erfängt sich die SPÖ Oberösterreich

"Und das ist das, worauf Umfragen immer reduziert werden: die Sonntagsfrage“, präsentiert ÖVP-Geschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer neue Zahlen über die Stärke der Parteien in Oberösterreich. Da hat die SPÖ zugelegt, ist mal wieder über 20 Prozent angesiedelt. Über die Gründe gibt’s allerdings Uneinigkeit zwischen den Geschäftsführern von ÖVP und SPÖ.

20 bis 21 Prozent Wählerzuspruch werden der SPÖ in dieser Umfrage gegeben – das ist doch deutlich mehr als die 17 bis 18 Prozent aus der Juli-Umfrage der ÖVP und noch viel mehr als in einer anderen landespolitischen Umfrage aus dem November mit bloß 14 bis 16 Prozent, die allerdings nicht so ohne weiteres vergleichbar ist.

Ursachen im Bund oder im Land?
ÖVP-Manager Hattmannsdorfer führt den roten Zuwachs auf die Bundespolitik zurück, wo sich die SPÖ im Widerstand gegen Türkis-Blau zu profilieren suche. Doch die vom roten Umfragewert (nämlich ausgerechnet in einer ÖVP-Umfrage) erfreute SPÖ-Geschäftsführerin Bettina Stadlbauer führt’s auf die Landespolitik und dabei vor allem auf den Protest gegen das hiesige schwarzblaue Sparbudget zurück.

ÖVP stabil über 40 Proizent
Die ÖVP selbst wird stabil bei 41 bis 42 Prozent gesehen, während die FPÖ und die Grünen gegenüber Juli leicht zurückgingen; 26 bis 27 Prozent sei nun das blaue Potential und 8 bis 9 das grüne, hat das Institut ifab in  Kooperation mit Dr. Franz Sommer errechnet; dies aus den Angaben von 800 vom Gallup Institut telefonisch befragten Landesbürgern. Die Neos werden bei nur 2 bis 3 Prozent gesehen, kämen also auch aktuell nicht in den Landtag.

Hohe Zufriedenheiten, auch mit Stelzer
Hattmannsdorfers eigentliche Botschaften liegen aber woanders in dieser Umfrage – nämlich in hohen Zufriedenheitswerten mit der Landesregierung und mit dem noch recht  neuen Landeshauptmann Thomas Stelzer, der bald ein Jahr im Amt ist. Zum Beispiel haben fast drei Viertel aller Befragten eine gute Meinung von Stelzer und drei Viertel sind mit der Arbeit der Landesregierung (unter seiner Führung als LH) zufrieden.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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