Sa, 21. Juli 2018

Wilde Verfolgungsjagd

29.01.2018 17:15

Autolenker rammte auf Flucht Polizeiwagen

Um einer Anhaltung zu entgehen, rammte ein Autolenker in Gunskirchen bei einer Verfolgungsjagd in voller Fahrt einen Streifenwagen, als er aus einer Sackgasse entkommen wollte. Später wurde nach dem ausgeforschten Lenker gefahndet, weil er einen Selbstmord ankündigte.

Ein 33-jähriger Student aus Hofkirchen/Trattnach hatte Sonntagnacht gegen 21.45 Uhr auf der Innkreisautobahn mit überhöhtem Tempo einen Streifenwagen überholt. Als die Beamnten daraufhin das Blaulicht aufdrehten und die Verfolgung aufnahmen, beschleunigte der Audi-Fahrer mit Grieskirchner Wunschkennzeichen am Wagen auf 190 km/h, raste in Pichl bei Wels von der Autobahn, überfuhr Rochtlichtkreuzungen und Stopp-Tafeln, verfuhr sich aber schließlich bei Gunskirchen zu einem Gasthaus, wo es nicht mehr weiter ging.

Der Lenker drehte um, rammte auf der Flucht aus der Sackgasse das verfolgende Polizeiauto– zum Glück wurden dabei weder die beiden Polizisten noch der Audi-Lenker und sein Mitfahrer verletzt – und entkam .

Dem Raser drohen nun zahlreiche Anzeigen
Der rücksichtslose Raser war rasch ausgeforscht, meldete sich Montagfrüh gegen 2 Uhr bei der Autobahnpolizei in Haid. Ihm drohen nun mehrere Anzeigen bis hin zum Führerscheinentzug wegen Verkehrsdelikten und Gefährdung. Das dürfte ihn dann doch sehr belastet haben: Er kündigte Montagmittag gegenüber einem Bekannten telefonisch seinen Selbstmord an, war mit seinem beschädigten Audi verschollen, tauchte später aber wieder auf. Die Ermittlungen laufen noch.

Johann Haginger/Kronen Zeitung

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