"Es gibt sehr viele Anrufe und laufende Nachfragen", so Manfred Cadilek aus dem Büro von Landesrat Werner Falb-Meixner (ÖVP). Mit Stand von Mittwoch, 19. August, wurden bei der Veterinärabteilung des Landes bereits 7.910 Euro abgerechnet und "das aus nur drei Bezirken". Bisher wären aus Oberwart, Güssing und Oberpullendorf 581 Bedarfsmeldungen eingegangen und 89 Kater sowie 48 Katzen operiert worden. Ob die Aktion "greife", könne erst in einem Jahr gesagt werden, so Cadilek. Der Bedarf sei jedenfalls gegeben.
Streunende Katzen werden eingefangen
Die Eisenstädter können beim Magistrat melden, wo es Ansammlungen von streunenden Katzen gibt. Diese können auch nach Rücksprache mit einer Tierärztin eingefangen und zur Kastration in die Tierarztpraxis gebracht werden. Das Land zahlt dann den Betrag, der für die Kastration vom Arzt verlangt wird. Zudem werde die Stadt drei zusätzliche Katzenfallen anschaffen. Wichtig sei dabei, dass die Aktion nur für wilde Tiere, nicht jedoch für die eigene Hauskatze, gelte, hieß es.
Gefahr der Überpopulation
Streunerkatzen sind verwilderte, streunende Katzen, die nicht als Haustiere gehalten werden. Obwohl sie sehr scheu sind, gewöhnen sie sich rasch an eine regelmäßige Fütterung. Dadurch kommt es zu einer vermehrten Fortpflanzung der Tiere, der Abstand zwischen den Würfen verkürzt sich und es werden mehr überlebensfähige Tiere geboren, hieß es in der Aussendung.
Symbolbild
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