Do, 19. April 2018

Radsport-Neuerung

04.02.2018 21:47

Weltverband UCI führt jetzt den Videobeweis ein

Der Rad-Weltverband UCI hat am Rande der Querfeldein-WM zwei Änderungen beschlossen! Künftig soll bei großen Straßenrennen ein Video-Kommissär die Jury bei strittigen Szenen in ihrer Entscheidungsfindung unterstützen. Ein Grund für die Einführung des Videobeweises ist eine Szene bei der Tour de France 2017, nach der Weltmeister Peter Sagan ausgeschlossen, später aber rehabilitiert worden ist.

Die andere Änderung betrifft die Sicherheit der Fahrer, um diese bei heiklen Sprintankünften besser vor Stürzen zu schützen. Demnach kann die Jury im Vorfeld einer Etappe entscheiden, das Zeitlimit bei entstehenden Lücken im Feld zu erhöhen. Erst eine Differenz von drei oder mehr Sekunden (statt wie bisher einer Sekunde) soll bei Zielsprints neu Auswirkungen auf die Gesamtwertung haben.

Querfeldein-WM-Titel an Belgier Van Aert
Übrigens, am Ort der Bekanntgabe dieser Entscheidungen, im niederländischen Valkenburg, radelte der Belgier Wout van Aert in überlegener Manier zum dritten Querfeldein-WM-Titel in Serie. Der 23-Jährige triumphierte am Sonntag vor seinem Landsmann Michael Vanthourenhout (+2:13 Min.). Dritter wurde der Niederländer Mathieu van der Poel (+2:30). Österreicher war keiner am Start.

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