Andreas Babler hat sich – im Gegensatz zu manchen politischen Mitbewerbern – nicht versteckt, sondern in einer schwierigen Situation Verantwortung für Österreich übernommen. Er hat ein starkes und kompetentes Team in der Regierung aufgestellt und trotz einer Dreierkoalition mit zwei Parteien, die völlig unterschiedliche politische Ausrichtungen haben, bereits eine deutlich sozialdemokratische Handschrift hinterlassen. Maßnahmen wie die Mietpreisbremse, die Halbierung der MwSt. oder die Senkung der Strompreise und Netzkosten belegen das eindrucksvoll. Gerade deshalb frage ich mich: Wie kann man als Sozialdemokrat in einer Zeit wie dieser – in der Österreich mit einem enormen Schuldenberg und einem hohen Budgetdefizit konfrontiert ist und die SPÖ Verantwortung für die Republik übernommen hat – auf die Idee kommen, eine völlig unnötige Personaldiskussion zu starten? Ein solches Verhalten mancher bekannten Persönlichkeiten der SPÖ, die mit einer klaren öffentlichen Wortmeldung Spekulationen sofort beenden könnten, wie es etwa Markus Marterbauer bereits getan hat, ist des historischen Erbes und des Vermächtnisses großer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wie Bruno Kreisky, Johanna Dohnal oder Viktor Adler schlicht unwürdig.
José Curado, Klosterneuburg
Erschienen am Fr, 13.2.2026
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