Im ausgezeichneten Interview bestätigt der langjährige ORF-Korrespondent, dass er nicht freiwillig den ORF verlässt. Allen Ernstes kann es sich die ORF-Führung offenbar leisten, auf einen ihrer besten Journalisten zu verzichten. Obwohl die Berichterstattung des mehrmals preisgekrönten Redakteurs geprägt ist von Sachverstand und Empathie. Er hat sich nicht gescheut, nach dem grauenhaften Massaker vom 7. Oktober deutlich auch jene Gräuel anzusprechen, die das Kriegskabinett unter Netanyahu der palästinensischen Bevölkerung in Gaza zugefügt hat. Einige Kräfte hingegen, allen voran Kultusgemeinde und einige ÖVP-Politiker, die Kriegsverbrechen in Gaza bestreiten, haben ihn seit Längerem im Visier. Zudem haben Social-Media-Kampagnen seit Jahren versucht, El-Gawhary fertigzumachen. Es besteht der fatale Eindruck, dass die ORF-Führung unter Roland Weißmann, der im Sommer wiedergewählt werden will, nun dem Druck dieser Kräfte nicht mehr standhalten konnte oder wollte. Eine Schande und ein Armutszeugnis für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Udo Bachmair, Bakk. phil., Wien
Erschienen am Mo, 26.1.2026
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