Damit beschäftigt sich also die österreichische Hochschülerschaft, also die aus Zwangsbeiträgen finanzierte künftige Elite. Den meisten Studenten ist die ÖH wohl ziemlich egal. Von 369.000 Studierenden gingen 2025 eben mal 22% zur Wahl, also rund 81.000. Diese wählten die ersten drei Vereinigungen mit rund 30-20-18%, die weiteren acht Gruppierungen kommen bestenfalls auf kaum mehr als 7%. Mehrheiten gibt’s daher keine, die Splittergrüppchen üben sich in koalitionärem Gedankengut. Noch heute ärgert es mich, dass ich während meiner Studienzeit die ÖH mitfinanzieren musste, ohne ÖH-Beitrag darf man nicht zu Prüfungen antreten. Die aus den Zwangsgebühren finanzierten Unterstützungen für Studierende könnten auch anderweitig angeboten werden. Der Bedarf an diesen ideologisch oft recht eigenartig anmutenden „Studierendenvertretern“ hält sich in Grenzen.
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