Das freie Wort

Zelenskij muss einlenken

Die Ukraine hat in Genf den Friedensplan größtenteils akzeptiert und dabei kleine Änderungen durchgebracht. Wolodimir Zelenskij soll noch diese Woche nach Washington fliegen, um die offizielle Bestätigung per Handshake mit Donald Trump zu liefern. Parallel dazu dürften die Russen hierüber informiert werden. Es ist davon auszugehen, dass die Russen gemeinsam mit den USA die Endversion des Friedensplans intern abstimmen. Die unselige EU mit der Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen an der Spitze lukrierte immer wieder Gelder und befeuerte so den grausamen Krieg. Die Kriegsbefürworter in Brüssel, London, Paris und Berlin dürften sich mit dem absurden „Gegenplan“ wohl selbst und verdienterweise aus dem Rennen genommen haben. Es rächt sich jetzt, dass die EU als größenwahnsinniger Widerpart gegenüber Russland an der Verlängerung des Krieges mitschuldig ist, anstatt dass sie sich für Friedensbemühungen eingesetzt hätte. Die geplagte ukrainische Bevölkerung sehnt sich nach Frieden, und der unter Druck geratene ukrainische Präsident wird große Gebietsabtretungen an Russland und quasi einen „Diktatfrieden“ akzeptieren müssen. Neben Russland sind die USA der große Gewinner, zumal die Waffengeschäfte mit dem Westen gut florieren und begehrte Bodenschätze in der Ukraine von den USA gehoben werden können. Resümee: Falls Wolodimir Zelenskij dem Friedensplan wider Erwarten nicht zustimmt, läuft er Gefahr, dass die USA ihre Drohungen wahr machen und die Waffenlieferungen sowie die logistische Unterstützung einstellen, was die sofortige Niederlage der ukrainischen Armee zur Folge hätte. Es wird auch die Zeit dafür kommen, dass die nationale Antikorruptionsbehörde NABA sehr zum Unwillen von Zelenskij korrupte Funktionsträger aus seinem Umfeld zur Strecke bringen wird. Jedenfalls wird sich der umtriebige und unberechenbare Donald Trump als großer Friedensstifter feiern lassen.

Peter Puster, Feldkirchen bei Graz

Erschienen am Mi, 26.11.2025

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