Mit Interesse haben wir Ihren Beitrag (2. 7.) über eine notwendige Reform des NGO-Systems gelesen und möchten im Namen des dort erwähnten Vereins für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark eine wichtige Ergänzung vornehmen: Österreich zahlt – wie alle Mitgliedsstaaten – Beiträge an die EU, damit diese gemeinschaftliche Programme durchführt. Auf EU-Förderungen bewerben sich Unternehmen, Universitäten, außeruniversitäre Forschungs- und Bildungseinrichtungen wie das unsrige sowie zahlreiche Social-Profit-Organisationen. Die Anforderungen sind hoch, die Auswahl erfolgt in einem strengen, mehrstufigen Verfahren – nur die besten Projekte erhalten eine Förderung. Unser Verein arbeitet seit 2001 erfolgreich an EU-Projekten. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf wissenschaftlicher Basisarbeit für die Arbeit mit Männern und Burschen, auf Gewaltprävention und der Stärkung fürsorglicher Männlichkeiten als Beitrag zur Geschlechtergleichstellung. Aktuelle Beispiele dafür sind Schulung von Fachkräften im Bereich Kinderschutz oder die Erarbeitung innovativer Ansätze für die Bildungs- und Jugendarbeit, um Burschen für soziale Verantwortung, Fürsorge und Gleichstellung zu sensibilisieren und zu stärken. Wir sind stolz, dass unsere Arbeit regelmäßig im europäischen Wettbewerb überzeugt. So gelingt es, öffentliche Gelder in Form qualitätsgesicherter, wirkungsorientierter Projekte nach Österreich zurückzuholen – gebunden an klare Zielsetzungen, messbare Ergebnisse und einen nachweisbaren Nutzen für Gesellschaft und Zusammenleben. EU-geförderte Projekte stehen für geprüfte Qualität, Transparenz und Wirkung. Wir zählen uns mit Überzeugung zu diesen Organisationen – und werden auch künftig mit Verantwortung und Engagement daran mitwirken, europäische Impulse in unsere Gesellschaft zu tragen.
Elli Scambor, Geschäftsleitung Forschung und Bildung Verein für Männer- und Geschlechterthemen Steiermark
Erschienen am Di, 8.7.2025
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