Eine Voll-Mitgliedschaft der Ukraine würde die EU-Staatengemeinschaft vollkommen auf den Kopf stellen und geht gänzlich an der Realität vorbei. Laut einer EU-internen Modellrechnung und einem Bericht in der „Financial Times“ hätte die Ukraine nach einem Beitritt in den folgenden sieben Jahren Anspruch auf 186 Milliarden Euro! Mit Aufnahme des riesigen Landes würde sich die Zahl der Nettozahler und der Nettoempfänger gravierend verändern, oder die Beitragszahlungen müssten stark steigen. Auch der Bereich Landwirtschaft wäre von enormen Veränderungen betroffen. Die Ukraine verfügt mit 33 Millionen Hektar Ackerland über die dreifache Fläche von Deutschland. Laut Schätzungen würde bei einer Aufnahme der Ukraine das Budget für die anderen Mitgliedsstaaten um rund 20 Prozent gekürzt werden, da ein Anspruch auf rund 96 Milliarden Euro an Agrarsubventionen fällig wäre. Mit der Empfehlung von Beitrittsgesprächen zwischen der Ukraine und der EU ist es höchste Zeit, die Auswirkungen einer möglichen Aufnahme zu beleuchten. Die Aussage von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die Ukraine habe die Bedingungen zu 90 Prozent erfüllt, lässt viele zweifeln. Fakten, die leider nicht angesprochen werden, zeigen bei näherer Betrachtung etwas anderes. Die Ukraine ist immer noch ein Land, welches auf allen gesellschaftlichen Ebenen korrupt ist. Gewaltige Hausaufgaben sind vielfach unerledigt. Auch wenn die EU mit möglichen Beitrittsgesprächen ein politisches Signal Richtung Russland senden möchte, ist es unverantwortlich, die ohnehin von vielen Problemen geforderte Staatengemeinschaft durch die Aufnahme eines riesigen Landes wie der Ukraine zu überfordern. Ein Beitritt unter den derzeitigen Gegebenheiten ist eine Illusion!
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