Da kampiert eine Handvoll selbst ernannter Umweltschützer auf fremdem Grund, was eigentlich eine klassische Besitzstörung darstellt, um den Bau wichtiger Verkehrsachsen in Wien zu verhindern, die auch Umweltaspekte hätten, weil sie Staus verhindern würden. Die Leute werden von der Politik ernst genommen, und man verhandelt fast auf Augenhöhe mit ihnen. Umgekehrt gehen wöchentlich Tausende, manchmal Zehntausende Menschen auf die Straße, um gegen Freiheitseinschränkungen im Zusammenhang mit den Pandemiemaßnahmen zu protestieren. Diese werden aber von der Politik nicht nur nicht ernst genommen, sondern fast pauschal in ein radikalideologisches Eck gestellt. Ein klassisches Beispiel dafür, wie mit Befangenheit und Vorurteilen beliebig auf- und abgewertet wird.
Mag. Martin Behrens, Wien
Erschienen am Fr, 28.1.2022
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