Offenbar sieht der amtierende US-Präsident Donald Trump seine Felle mehr und mehr davonschwimmen. Dass er ohne jegliche Beweise gebetsmühlenartig von Wahlbetrug spricht, ist meiner Meinung nach das Resultat großer Nervosität. Obwohl noch keine endgültige Entscheidung im Rennen um die US-Präsidentschaft gefallen ist, zeichnet sich eine Niederlage für den Amtsinhaber ab. Mit seinen nicht durchdachten Aussagen gießt Trump zusätzlich Öl ins Feuer. Das ohnehin aufgeheizte Klima und die politische Spaltung des Landes in zwei verfeindete Lager dürften sich somit weiter zuspitzen. Stürzen die USA sogar in eine Verfassungskrise? Präsident Trump hat im Vorfeld schon angekündigt, zahlreiche Klagen vorzubereiten und den Supreme Court einzuschalten. Bereits im Jahr 2000 musste die Präsidentschaftswahl zwischen George Bush und Al Gore am Obersten Gerichtshof entschieden werden. Wenn sich Trump trotz Ausschöpfung des Rechtsweges und einer Wahlniederlage weigern würde abzutreten, könnte das in den USA jedenfalls eine schwere Verfassungskrise auslösen. Das wäre der absolute Super-GAU.
Ingo Fischer, Lavamünd
Erschienen am Sa, 7.11.2020
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