Das freie Wort

Kasperltheater um Straches Wohnsitz

Während der Kasperl weiß, dass er in der Wiener Urania zu Hause ist, rätselt ganz Österreich, ob HC Strache in Wien oder Niederösterreich wohnt. Nach Ibiza, dem Ende der türkis-blauen Koalition, dem Parteiausschluss aus der FPÖ und mehreren Prozessen droht Strache durch eine Anzeige der Partei „Wandel“, die Aussage seiner Mutter und die Information einer Putzfrau neues Ungemach. Sie alle sind der Meinung, dass der Hauptwohnsitz von Heinz-Christian Strache nicht eine 55-m²-Wohnung in Wien-Landstraße, sondern sein Lebensmittelpunkt mit Frau, Kind und Hunden seit 2013 sein Haus in Klosterneuburg (NÖ) ist. Für eine Kandidatur bei der Wahl am 11. Oktober ist nicht ausschlaggebend, ob sich jemand überwiegend in Wien aufhält, sondern ob der tatsächliche Hauptwohnsitz in der Bundeshauptstadt ist. So wird das Kasperltheater „Ein echter (?) Wiener geht nicht unter“ noch einige Wochen weiter aufgeführt, und es ist mit Sicherheit so mancher Sketch zur allgemeinen Belustigung zu erwarten.

Mag. Hans Rankl, St. Pölten
Erschienen am Mi, 5.8.2020

Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Weitere Leserbriefe
29. September 2020
  • Konsequente Haltung

    So schwer es auch ist, die schrecklichen Tragödien, das unbeschreibliche Leid dieser armen Menschen im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen ...
    Helmut Ehold
    mehr
  • Unbegleitete Minderjährige

    Auch in Leserbriefen wird die Bundesregierung immer wieder ersucht, endlich einer Aufnahme unbegleiteter Flüchtlinge zuzustimmen. Der Druck kommt von ...
    Werner Schupfer
    mehr
  • Klima-Streik in Wien

    Die Redner beim Klima-Streik forderten die Regierung auf, die Klima-Krise genauso ernst zu nehmen wie die Corona-Krise. Nicht alle Teilnehmer trugen ...
    Reinfried Haselsberger
    mehr
  • Fridays for FutureEs ist schon sehr eigenartig, dass es anscheinend irgendeinen Zusammenhang zwischen den Ferien und dem Weltklima gibt. Schön, dass sich der CO2-Ausstoß in den 2 Monaten der schulfreien Zeit so gebessert hat, dass keine Demos notwendig waren. Doch leider Gottes zu früh gefreut. Kaum beginnt die Schule, schnellen die CO2-Werte wieder in die Höhe. Diese „Naturphänomene“ müssten und sollten genauest erforscht werden, da sie ja anscheinend weltweit auftreten. Natürlich ist der Zusammenhang zwischen in der „Freizeit“ zu demonstrieren und statt die Schule zu besuchen, „lieber“ auf eine Demo zu gehen, eine Unterstellung. Aber dieses „Fridays-for-Future-Nichtdemonstrieren“ in der Freizeit ist schon sehr auffällig. Es könnte aber sein, dass nur ich diesen Zusammenhang sehe und alles nur eine „wirre Theorie“ ist. Es wäre aber genauso möglich, dass es überhaupt keinen Zusammenhang zwischen Freizeit und Demonstrieren gibt und es sich nur um ein „unglückliches Zusammentreffen“ verschiedener Ereignisse handelt. könnte sein!?Gerhard Forgatsch, WienCorona und demonstrieren?

    Wenn ich in ein Lokal gehe, um etwas zu trinken, muss ich mich registrieren lassen. Aber wenn über 100 Demonstranten sich gleichzeitig auf der Straße ...
    Oliver-Helmut Gerstbauer
    mehr
  • Stasi-Methoden ruinieren die Wirte

    Meine Frau und ich sind begeisterte und oftmalige Restaurant-, Café- und Gaststättenbesucher in Wien. Nun ist das Vergangenheit. Denn wir wollen uns ...
    Herbert Schlemmer
    mehr
  • Wo ein Wille, da ein Weg!

    Zur Registrierungspflicht in der Gastronomie: Wie man vernehmen kann, ist die Registrierung in den Lokalen erforderlich, um die Nachverfolgung zu ...
    Franz Neller
    mehr
  • Grippe-Impfung

    Es wird immer von der Grip-pe-Impfung gesprochen, nur ist der Impfstoff in keiner Apotheke erhältlich, auch nicht auf Bestellung. Ich habe bei drei ...
    Leopold Kummer
    mehr
  • Tunesische Migranten

    Während der vergangenen Tage sind wieder Hunderte junge Tunesier mit einem Dutzend Booten auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa gelandet ...
    Martin Krämer
    mehr
  • Menschenmassen ohne VerstandDiesmal sah man in den Medien Fotos aus Wiener Großlokalen, in denen viele Menschen dicht gepfercht feiern, meist ohne Schutz. Weiterhin wird ebenso in europäischen Großstädten und neuerdings auch wieder auf dem Ballermann heftigst gefeiert. Dieser Wahnsinn des Missachtens der einfachsten Regeln beim Abstandhalten ist kein österreichischer, kein europäischer, sondern ein weltweiter Zustand. Wer glaubt, dass bald mit Tabletten und Impfstoff in Europa der Normalzustand zurückkehren wird, irrt gewaltig; Virologen warnen eindringlich vor dieser Fehleinschätzung. Epidemien aus den letzten Jahrzehnten, wie besonders das allergefährlichste Ebolavirus, das in Schwarzafrika geschätzte mehrere Millionen Tote forderte und so ganze Landstriche entvölkerte, sollten nicht vergessen werden. Immerhin konnten wir bei uns die Pest aus dem Mittelalter überwinden. Karl Kastenberger, Hallein Respekt gegenüber Andersgläubigen

    „Tout ça pour ça?“ (Alles das für das?) – mit dieser Frage hat die französische Satirezeitung „Charlie Hebdo“ zum Auftakt des Prozesses gegen die ...
    Josef Blank
    mehr
29. September 2020
Dienstag, 29. September 2020
Wetter Symbol
Ihre Cookies sind deaktiviert. Die Seite wird daher möglicherweise nicht korrekt angezeigt.