Das freie Wort

Klimanotstand und Altersarmut

Während die EU-Parlamentarier den Friday-Demonstranten folgend den „Klimanotstand“ verkündet haben, suchen viele ältere Menschen ihr Essen in Mülltonnen. Das EU-Budget wurde um viele Milliarden für Klimamaßnahmen (Österreich hat seinen Beitrag von drei Milliarden auf 3,3 Milliarden aufgestockt) erhöht. Es kann doch nicht angehen, dass in den Nettozahlerländern der EU Milliarden für Klimarettung (wobei ohnehin niemand weiß, wohin das Geld wirklich geht und ob nur Geld das Klima wirklich wird retten können) aufgewendet werden, während viele Menschen in diesen Ländern ihr Leben aus Pfandflaschensammeln und Essen aus Mülltonnen bestreiten müssen. Gerade ältere Menschen, die nicht so wie die heutige Jugend in einem zum größten Teil staatsfinanzierten Wohlstand aufgewachsen sind, haben sich eine andere Wertschätzung verdient. Der Ausspruch „Ihr habt unsere Zukunft gestohlen“ ist eine beispiellose Beleidigung. Im Schlepptau der Aussagen dieser „Klimaexperten“ wird fast täglich eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Einmal sind es die Kraftfahrzeuge, dann die Schiffe, die Flugzeuge, ja sogar die Fleischesser zerstören unser Klima, wird von den Experten behauptet. Die Aussage des WWF, dass Wasserkraftwerke umweltschädlich sind, ist der Gipfel der Expertenaussagen. Die vordringliche Arbeit unserer neuen Regierung wird die Abwägung der Sinnhaftigkeit der Staatsausgaben, im Sinne „Austria first“, zum Wohle der Bevölkerung sein.

Ing. Dieter Seidel, per E-Mail
Erschienen am Do, 5.12.2019

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