Das freie Wort

E-Mobilität umweltfreundlich?

Auf den ersten Blick erscheint die E-Mobilität wirklich umweltfreundlich, da vor Ort um ein Vielfaches weniger Schadstoffe und Feinstaub produziert werden. Auf den zweiten Blick ist aber die Bilanz von E-Mobilität sehr fragwürdig bzw. gar eine Katastrophe. Für die Produktion von 1 Tonne Lithium werden bis zu 2 Millionen Liter Trinkwasser verbraucht bzw. verdunstet. Ganz zu schweigen von der Umweltzerstörung und Giften, die in die Luft gelangen. Ebenso verhält sich die Lage beim Abbau von Kobalt in Afrika. Aber den Europäern bzw. selbst ernannten Klimarettern ist alles egal, wenn es nicht vor der Haustür passiert. In China werden E-Autos mit der Energie aus Braunkohle erzeugt, was für die Natur die nächste Katastrophe ist. Der verteufelte Verbrennungsmotor mit immer sparsameren Verbrauch ist weit besser als sein Ruf. Man sollte besser auf Wasserstoff, künstlichen Treibstoff, Solarautos usw. setzen, als anderswo durch pure Heuchelei der Politik die Umwelt und Landwirtschaft zu zerstören.

LWKR Hannes Költringer, Obertrum
Erschienen am Fr, 12.7.2019

Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Weitere Leserbriefe
27. Oktober 2020
  • Verbauung

    Sehr geehrte Frau Graf! Es ist lobenswert, wenn sich eine auflagenstarke Zeitung diesem Thema widmet. Ob es dadurch ein Umdenken geben wird, darf ...
    Franz Königshofer
    mehr
  • Stopp dem Betonfraß!

    Chefredakteur Klaus Herrmann und sein Team haben vollkommen recht, wenn sie die Berichterstattung der „Krone“ neben Covid-19 auch anderen wichtigen ...
    Martin Krämer
    mehr
  • Bravo zur neuen „Krone“-Serie!

    Wer mit offenen Augen durch Österreich geht, kann nicht übersehen, wie unser schönes Land nicht nur vom Coronavirus, sondern auch vom „Bauwahnsinn“ ...
    Franz Weinpolter
    mehr
  • Für immer und ewig verloren!

    Es freut mich riesig, dass sich endlich eine Tageszeitung dem Thema Flächenfraß in Österreich widmet – verbaute Zukunft. Ich finde, dieses Problem ...
    Manfred Schubert
    mehr
  • Bodenverbrauch

    Die „Krone“ hat es wieder mal geschafft, sich brennenden Umweltthemen nicht zu verschließen: Hut ab vor der neuen Reihe zum Bodenverbrauch! ...
    Peter Hummel
    mehr
  • Leopardenalarm in Wien

    Die 3-D-Projektion eines Leoparden vor der Karlskirche war sehr beeindruckend. Der Hintergrund dieser Aktion ist ein äußerst ernster, Greenpeace ...
    Eva Schreiber
    mehr
  • Totaler Stillstand

    Sehr geehrter Herr Schumi! Mit großem Interesse habe ich Ihre Kolumne „Offen gesprochen“ in der „Kronen Zeitung“ am Freitag, 23. 10. 2020, gelesen. ...
    Fritz Minhard
    mehr
  • Reden, nicht streiten

    Angesichts der geradezu explodierenden Anzahl der Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind, ist es erschreckend, wie unsere Bundesregierung, ...
    Helmut Ehold
    mehr
  • Unsere Neutralität ist immer noch zeitgemäß!

    Die Neutralität unseres Landes ist nach wie vor ein wesentlicher Bestandteil der österreichischen Außenpolitik. Im 1955 beschlossenen ...
    Mag. Hans Rankl
    mehr
27. Oktober 2020
Dienstag, 27. Oktober 2020
Wetter Symbol