Binnen weniger Tage die nächste unfassbare Bluttat! In der Gamsstadt Kitzbühel tötete eine Mutter (48) ihren fünf Jahre alten Buben und nahm sich dann selbst das Leben. Böse Erinnerungen an Leoben werden wach.
Ein Mehrparteienhaus in beschaulicher Lage im Norden der weltberühmten Gamsstadt. Es ist der Nobelskiort der Nation. Was sich dort am Dienstag hinter verschlossenen Türen abgespielt haben soll, lässt selbst hart gesottene Polizeibeamte erschaudern und beschäftigt die Mordermittler des Landeskriminalamtes Tirol.
Es ist gegen 13.45 Uhr, als in einer Wohnung im ersten Stock des Hauses eine grausame Entdeckung gemacht wird. Ein erst fünf Jahre alter Bub und seine 48-jährige Mutter werden dort tot aufgefunden. Bei den beiden handelt es sich laut Polizei um österreichische Staatsbürger. Ein Bekannter der Frau hat Alarm geschlagen, weil die 48-Jährige nicht mehr erreichbar war. Einsatzkräfte rückten umgehend zur Adresse der Frau und ihres Sohnes aus.
Nach der Türöffnung folgte ein großer Schock für alle: Der kleine Bub lag tot am Boden, seine Mama soll sich selbst getötet haben. „Krone“-Informationen zufolge soll sich die Frau erhängt haben. Fremdverschulden – was den Tod der Frau betrifft – wird seitens der Polizei jedenfalls ausgeschlossen. Aufgrund der Auffindung am Tatort habe sich kein Hinweis auf darauf ergeben, heißt es.
Bei der Mutter ergeben sich keine Hinweise auf Fremdverschulden. Soweit wir wissen, lebte die Frau mit ihrem Sohn alleine in der Wohnung.

Katja Tersch, Leiterin LKA Tirol
Bild: Christof Birbaumer
Katja Tersch, die Leiterin des Landeskriminalamts Tirol, sagt: „Wir stehen vor einem überaus tragischen Fall, den wir nun akribisch aufarbeiten müssen.“ Ein schwieriger Weg, wie im Fall Samuel aus Leoben in der Steiermark. Hier wie da sind noch zahlreiche Fragen offen. Vor allem jene nach dem Motiv der unfassbaren Tat(en).
Obduktion soll Klarheit über Todesursache bringen
Die Kriminalpolizei hat die Obduktion der Kinderleiche in Kitzbühel angeordnet. Wie der Bub getötet wurde, ist am Dienstagabend noch unklar. Mutter und Kind sollen laut bisherigen Erkenntnissen alleine in der Wohnung gelebt haben. Unauffällig, zuvorkommend.
Schauplatzwechsel nach Leoben: Traurige Gewissheit gibt es beim Tod von Samuel, der viel zu früh sterben musste. Der Kleine wurde gerade einmal elf Jahre alt. Seine sich „psychisch in einem Ausnahmezustand“ befindende Mama (39) soll ihn mit dem Küchenmesser im Wohnzimmer der Familienwohnung getötet haben. Danach versuchte sie, sich selbst das Leben zu nehmen. Sie schaffte es nicht. Ihr Kind ist tot, sie lebt und ist eingesperrt in einer Zelle. Sie soll nach der Festnahme eine Aussage getätigt haben: „Der Bub war vom Teufel besessen!“
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