„Die erste Weihnachtskrippe im Sinne unseres heutigen Krippenverständnisses wird für Oberösterreich urkundlich aus dem Jahr 1603 überliefert. Die Jesuiten stellten in der heutigen Minoritenkirche im Landhausbereich eine Krippe des Herrn auf. Wie sie ausgesehen hat, ist leider nicht überliefert“, sagt Dietmar Assmann, Vater des Direktors der OÖ Landesmuseen, Peter Assmann. In seinem Buch „Weihnachtskrippen in Oberösterreich“ schildert er die Geschichte und regionale Entwicklung.
Schon früh gab´s auch in Wels eine öffentliche Krippe. In einer „städtischen Lichtamtsrechnung“ aus dem Jahr 1620 findet sich ein dementsprechender Hinweis. Wie auch in der Innviertler Pfarre Hohenzell aus dem Jahr 1632.
Erst knapp 40 Jahre alt ist eine der größten Krippen: Die Pöttmesser-Krippe in Krippenmuseum von Christkindl in Steyr besteht aus 778 geschnitzten und bekleideten Figuren.
„Weihnachtskrippen in Oberösterreich“ von Dietmar Assmann, erschienen in der Bibliothek der Provinz, um 29 Euro
Foto: Chris Koller
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