In Landeshauptstadt:

"Als Radler steht man auf verlorenem Posten!"

„Als Radfahrer steht man derzeit auf verlorenem Posten“, weiß mit Rainer Doppelmair der Radfahr-Beauftragte der Stadt. Er kämpft trotzdem weiter, etwa für die Schließung der „80 Lücken, die es im Radwegenetz der Landeshauptstadt gibt“. Und nicht nur das - zudem könnte auch Zürich als Vorbild für Linz herhalten, zumindest auf der Landstraße.

Was er damit konkret meint? „Obwohl die Landstraße Fußgängerzone ist, nur Radler fahren dürften, ist sie vormittags voller Pkw und Lkw“, so Doppelmair. Klar, schließlich müssen die Shops beliefert werden. „Das geht auch anders, wie man in Zürich sieht“, so der oberste Radler, der alle Dienstwege per Bike zurücklegt - rund 100 Kilometer pro Monat. Denn in der Schweiz wurden Straßenbahnen so umgebaut, dass man Güter transportieren kann, damit werden die Geschäfte in der Fußgängerzone beliefert. „Das würde auch bei uns einiges vereinfachen“, so Doppelmair.

Doch die Radfahr-Front hat auch noch mit anderen Schwierigkeiten zu kämpfen. So listete die „Initiative FahrRad“ 80 Lücken auf, die im Radwegenetz geschlossen werden sollten. Etwa in der Urfahraner Hauptstraße oder der Dornacher Straße. Und auch bei der geplanten 4. Donaubrücke wäre ein Radweg angedacht. Wäre - doch die Auffahrtsrampen sind zu steil geplant. „Radwege dürfen per Gesetz eine Steigung von drei Prozent nicht übersteigen“, so Mobilitätsstadtrat Jürgen Himmelbauer.




Foto: Markus Wenzel

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Montag, 14. Juni 2021
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