Noch lückenhaft

Harte Realität für sanfte Mobilität in Linz!

„Jo, mia san mit´m Radl do“ – aber besser nicht in Linz! Zwar wurde die Landeshauptstadt im Jahr 2005 als Radfahr-freundlichste Gemeinde des Landes ausgezeichnet, harte Realität für die sanfte Mobilität ist aber: Radfahrer sind nach wie vor nur Verkehrsteilnehmer „dritter Klasse“. So hat´s zumindest den Anschein.
Zwar bemüht sich der Radfahr-Beauftragte der Stadt, Rainer Doppelmair, zu betonen, „dass vieles besser geworden ist“. Aber laut Umfrage des Österreichischen Verkehrsclubs sind nur 22 Prozent von Oberösterreichs Radfahrern mit den Bedingungen im Bundesland zufrieden. In Linz gibt es zwar eine durchgehende Nord-Süd-Verbindung, aber abseits davon hapert es gewaltig. So ist es unmöglich, von der Landstraße ohne Umweg über die Donaulände nur über Radwege zum Hafen zu gelangen. Zudem sind erst


35 Einbahnen für Radler geöffnet. Schwierig ist es auch, vom Donau-Radwanderweg in die Innenstadt zu gelangen. „Da müssen die Touristen einen Umweg rund ums Neue Rathaus nehmen“, weiß Doppelmair: „Deshalb fahren viele an der Stadt vorbei.“ Noch schlimmer ist es gegenüber – zwischen Wilhering und Linz gibt´s gar keinen Radweg. Trotzdem sind die Oberösterreicher 2006 bereits 247 Millionen Kilometer geradelt und haben dabei übrigens 45.600 Tonnen CO
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vermieden.


Senden Sie uns Ihre besten Fotos von Ihren Erfahrungen als Radfahrer in Linz per E-Mail an ooe.regional@kronenzeitung.at.




Foto: Markus Wenzel
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