17.01.2007 19:35 |

Kaltblütiger Täter

Räuber zielt auf Kopf und fordert mehr Geld

Mit einer Pistole im Anschlag ist ein Räuber in eine BAWAG-Filiale im niederösterreichischen Stockerau gestürmt. Da der Kassier nur 6.500 Euro auf das Pult legte, repetierte der Verbrecher die Waffe, zielte auf den Kopf einer Kollegin und schrie: "Ich will mehr Geld!" Darauf händigte der verängstigte Angestellte dem Täter 43.000 Euro aus.
"Bei dem Flüchtigen handelt es sich um einen überaus zielstrebigen und somit brandgefährlichen Verbrecher", charakterisiert Chefinspektor Helmut Burgsteiner den Pistolenmann. Denn der mit einer schwarzen Schirmkappe und einem hautfarbenen Strumpf Maskierte dürfte seinen Coup genauestens geplant haben. Nachdem ihm der Kassier vorerst zu wenig Geld überlassen hatte, lud der etwa 1,85 Meter große Räuber seine Waffe demonstrativ durch.


Um den Ernst seines Überfalls zu unterstreichen, richtete er die Pistole auf den Kopf einer Bankangestellten. Erst nachdem ihm der Kassier daraufhin insgesamt 43.000 Euro übergeben hatte, raffte der Verbrecher die Beute zusammen und steckte Banknoten sowie die silberne Waffe in eine schwarze Tasche. Dann rannte er aus der Bank und entkam unerkannt. Hinweise: 059133/30 33 33.


VON CHRISTOPH MATZL
Mittwoch, 16. Juni 2021
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