16.01.2018 16:32 |

Entminungsdienst

Profis haben 11,3 Tonnen Kriegsmittel entschärft

Von der Infanteriemunition bis zur Fliegerbombe: 1067 Mal rückten die Experten vom Entminungsdienst des Heeres 2017 aus, um gefährliche Kriegsrelikte zu entschärfen. Am meisten Material mussten die Profis in Kärnten bergen - insgesamt 11,3 Tonnen.

"Die Haupteinsatzgebiete in Kärnten waren der Wörther- und Ossiacher See sowie die Hohen Tauern und die Karnischen Alpen", erklärt ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. 71 Mal rückten die Entminer des Heeres im Vorjahr im Süden aus, um 11,3 Tonnen altes Kriegsmaterial aus Seen zu bergen und im Gebirge einzusammeln.

Das geborgene Material wird dann eingestuft, entschärft und abtransportiert. Auf militärischem Gelände werden die Kriegsmittel dann unschädlich gemacht.

Auch dieses Jahr hat der Entminungsdienst in Kärnten jede Menge zu tun. Auf dem Grund der heimischen Seen werden noch etliche Tonnen Kriegsmaterial vermutet.

Thomas Leitner, Kärntner Krone

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