Mo, 18. Juni 2018

Wer war es?

28.09.2017 09:17

Wilderei-Affäre: Rätsel um die Schussabgabe

Die Affäre um eine erlegte Hirschkuh beschäftigt Ermittler im Bezirk Villach-Land. Wie berichtet, sollen Jäger, einer von ihnen Polizist, auf der Pirsch im falschen Revier ein Tier geschossen haben. Ein anderer Polizist stoppte das Duo. Wer war der Schütze?

Die zwei Jäger, einer von ihnen Polizist, wurden beim Abtransport ihrer Jagdbeute von einem Beamten gestoppt. Weil sie nicht aus dem Revier kamen, für das sie eine Jagderlaubnis hatten, besteht der Verdacht der Wilderei (für beide gilt die Unschuldsvermutung).

Nachdem es anfangs geheißen hatte, der Polizist hätte den Schuss abgegeben, erklärt jetzt ein Sprecher: "Die Anzeige wegen Eingriffs in fremdes Jagdrecht betrifft nicht den Beamten, sondern dessen Jagdkollegen." Da der Beschuldigte derzeit auf Urlaub sei, habe er bis dato aber noch nicht einvernommen werden können.

"Rolle des Beamten ist zu hinterfragen"
Um den Verdacht der Befangenheit auszuschließen, habe das Bezirkspolizeikommando die Ermittlungen in diesem Fall übernommen. Polizeisprecher Rainer Dionisio: "Es wird aber auf jeden Fall zu hinterfragen sein, welche Rolle der Beamte in dieser Causa gespielt hat."

Thomas Leitner, Kronen Zeitung

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