Sa, 23. Juni 2018

Sorge wegen Streit

23.09.2017 14:14

Erdbeben in Nordkorea hat wohl natürliche Ursache

Nordkorea ist am Samstag von einem Beben der Stärke 3,4 und einem schwächeren Nachbeben erschüttert worden. Die chinesische Erdbebenwarte teilte mit, möglicherweise seien die Erdstöße erneut von einer Explosion wegen eines Atomtests verursacht worden. Südkoreas und Japans Experten sowie die UNO gehen diesmal allerdings von einer natürlichen Ursache aus.

Das Beben habe sich im Gebiet von Kilju in der nordkoreanischen Provinz Nord-Hamgyong ereignet, hieß es. Das Epizentrum sei in etwa dort gelegen, wo bereits am 3. September Erdstöße registriert worden seien. Diese waren durch Nordkoreas sechsten und bis dahin größten Atomtest ausgelöst worden.

Damals waren chinesische Seismologen davon ausgegangen, dass es möglicherweise ein unterirdischer Einsturz war, der durch den Test verursacht worden sein könnte.

Diesmal dürfte es sich aber um eine natürliche Ursache gehandelt haben, so Experten. "Die beiden seismischen Aktivitäten waren wahrscheinlich nicht menschengemacht", teilte der Vorsitzende der in Wien ansässigen Vorbereitenden Kommission zur Bildung der Organisation des Vertrags über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen (CTBTO Prep Comm), Lassina Zerbo, am Samstag über Twitter mit. Die Untersuchungen seien aber noch nicht abgeschlossen.

Auch Südkorea und Japan schlossen einen neuerlichen Atomtest des diktatorisch geführten Landes eher aus.

Video: Kim schockt die Welt mit Zündung von H-Bombe

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