Di, 11. Dezember 2018

Großer Streitpunkt

20.09.2017 10:34

Briten wollen EU bei Brexit 20 Mrd. Euro zahlen

Großbritannien ist laut einem Zeitungsbericht beim Ausstieg aus der EU bereit, mindestens 20 Milliarden Euro zur Begleichung finanzieller Forderungen zu zahlen. Darüber habe der EU-Berater von Premierministerin Theresa May Regierungsvertreter in mehreren EU-Mitgliedsstaaten informiert, berichtete die "Financial Times" in der Nacht zum Mittwoch.

May werde die Summe in ihrer Grundsatzrede zum Brexit am Freitag bekannt geben, hieß es. Bisher hatte sich London nicht dazu geäußert, welche Summe es zur Begleichung seiner Schulden bei der EU zu zahlen bereit ist. Nach Angaben aus EU-Kreisen könnte die Austrittsrechnung zwischen 60 und 100 Milliarden Euro liegen.

EU-Austritt ist für Ende März 2019 anvisiert
Eine knappe Mehrheit der Briten hatte bei einem Referendum im Juni 2016 für den Austritt aus der EU votiert. Ende März löste May den Scheidungsprozess offiziell mit dem Austrittsantrag aus. Gemäß Artikel 50 des EU-Vertrages läuft damit eine auf zwei Jahre festgesetzte Frist für die Gespräche, der EU-Austritt ist für Ende März 2019 anvisiert.

Die Brexit-Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU brachten bisher keine konkreten Fortschritte. Zu den wichtigsten Streitpunkten gehören die Rechte der 3,2 Millionen EU-Bürger in Großbritannien, die finanziellen Forderungen an London und der Status der britischen Provinz Nordirland.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
ÖFB-Star wehrt sich
Nur Rumpelkicker bei Schalke? Schöpf: „Blödsinn!“
Fußball International
Heimir Hallgrimsson
Islands EM-Held geht in die Wüste
Fußball International
Zehn Stunden Vorsprung
Wo versteckt sich Michelles Mörder?
Oberösterreich
„Heißer Feger“
Herzogin Meghans alter Lebenslauf aufgetaucht
Video Stars & Society
Familie unter Schock
„Sehe immer Michelles aufgerissene Augen!“
Oberösterreich
Streit eskalierte
Polizist bei Massenschlägerei schwer verletzt
Oberösterreich
Zweite deutsche Liga
Bochum unterlag St. Pauli trotz Hinterseer-Tor 1:3
Fußball International

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.