Fr, 22. Juni 2018

Fünfstündiger Gipfel

11.09.2017 18:44

Hausbanken lenkten ein: Alle Wozabal-Jobs gerettet

Es geht weiter! Heute, 18.18 Uhr, hatte das Zittern um die in die Pleite geschlitterte Wozabal vorerst einmal ein Ende. Denn nachdem auch die drei Hausbanken des Wäschereinigers wieder ins Boot geholt werden konnten und die Kunden kürzere Zahlungsfristen akzeptierten, ist die Fortführung samt aller Jobs gesichert.

Kollektives Aufatmen bei den Spitälern, Pflege- und Seniorenheimen, sowie Hotels, die von Wozabal beliefert werden. Denn nach einem fast fünf Stunden dauernden Gipfel in der Kanzlei Beuerle-Oberndorfer-Mitterlehner war heute Abend klar: Die Fortführung des in die Pleite gerutschten Wäschereinigers ist gesichert!

"Lösungen, nicht nur Probleme"
Zuvor hatten die Masseverwalter die drei Hausbanken - Oberbank, Raiffeisenlandesbank und die Sparkasse OÖ - wieder ins Boot holen können. Sie sagten nun ihre Unterstützung für etwaige finanzielle Ausfälle in der Zeit der Fortführung zu. "Wir wollten nicht nur Probleme aufzeigen, sondern auch Lösungen anbieten - diese Lösung konnten wir jetzt aushandeln", waren die Anwälte Thomas Zeitler und Norbert Mooseder zufrieden. Die Finanzierung des Betriebs ist sogar bis Februar 2018 gesichert.

791 Mitarbeiter bangten
Wie geht’s nun weiter? Der Betrieb in den sechs in die Insolvenz gerutschten Firmen wird ganz normal fortgesetzt, alle 791 von der Pleite betroffenen Mitarbeiter behalten ihre Jobs. Wie berichtet, wird am Freitag zudem für alle Arbeiter des Unternehmens ein Vorschuss in Höhe von jeweils 600 € überwiesen, damit diese Rechnungen bezahlen können.

Barbara Kneidinger, Kronen Zeitung

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