Do, 16. August 2018

Unfall auf Alm

18.08.2017 13:10

Drama um kleinen Buben (5)

Ein Ausflug auf die Gerlitzen hat am Freitag tragisch geendet: Ein fünfjähriger Bub aus Wien hatte vor einer bewirtschafteten Hütte gespielt, als er von einer umstürzenden Holzstatue erfasst wurde. Trotz sofortiger Wiederbelebungsmaßnahmen verstarb der Fünfjährige wenig später im Spital.

Der Bub - er wohnt mit seiner Mutter in Wien - war dieser Tage zu Besuch bei den Großeltern in Kärnten. Gemeinsam haben die Vier am Freitagmittag einen Ausflug auf die Gerlitzen unternommen.

Um etwa 13.45 Uhr passierte dann das unfassbare Unglück: Während die Mutter und die beiden Großeltern bei einer Almhütte vorbei gingen, blieb der Fünfjährige vor einer hölzernen Kobold-Skulptur vor der Hütte stehen. Plötzlich kippte die etwa 160 Zentimeter große und 80 Kilogramm schwere Statue nach vorne und begrub den kleinen Buben unter sich.

Die Mutter und Großeltern sowie Wanderer, die den Vorfall beobachtet hatten, eilten sofort zu der Unglücksstelle. Sie befreiten den Buben und begannen mit der Wiederbelebung des Schwerstverletzten. Gleichzeitig wurden auch die Rettungskräfte verständigt und dem Team des Notarzthubschraubers RK1 gelang es, den Buben zu stabilisieren und ihn ins Klinikum nach Klagenfurt zu fliegen. Dort mussten sich die Ärzte im Kampf um das junge Leben geschlagen geben. Der Fünfjährige hatte so schwere Verletzungen erlitten, dass er ihnen erlag.

"Wie es genau zu dem tragischen Unfall gekommen ist, ist derzeit noch Gegenstand von weiteren Ermittlungen", heißt es seitens der Polizei.

Katrin Fister, Kärntner Krone

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