30.04.2017 17:02 |

Will Abschiebung

Flüchtling beging aus Heimweh Straftaten

Um seine Abschiebung zu erzwingen, hat ein 27 Jahre alter Somalier in der Nacht auf Sonntag in der Stadt Salzburg gleich mehrere Straftaten begangen. Dies gab der Verdächtige auch unumwunden zu, als die Beamten ihn zu den Beweggründen für sein Handeln befragten.

Erst weigerte sich der 27-Jährige, einem Taxler den Fuhrlohn zu bezahlen. Danach schlug er mit einem Stock die Glastür einer Hilfsorganisation ein. In beiden Fällen habe er gegenüber der Exekutive angegeben, wieder in sein Heimatland zurück zu wollen, hieß es seitens der Polizei.

"Der Mann hat bereits einen Aufenthaltstitel und ist damit kein Asylwerber mehr", berichtete Polizeisprecherin Irene Stauffer. Eine Abschiebung wegen geringer Delikte sei auch fraglich, so Stauffer weiter. Die Beamten hoben schließlich eine Sicherheitsleistung ein und zeigten den 27-Jährigen an.

Bis März wurden 6480 Asylanträge gestellt
Insgesamt wurden im heurigen Jahr bis März 6480 Asylanträge gestellt, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es noch 14.400 gewesen - eine Differenz von 55 Prozent. Asylentscheidungen, auch noch das Vorjahr betreffend, wurden bis März 2017 laut dem Innenministerium insgesamt 8360 gefällt: 4880 Anträge wurden gewährt, die übrigen abgelehnt.

Die meisten Asylgesuche stammten von syrischen Staatsbürgern, gefolgt von Afghanen und Nigerianern. Somalia bildet mit Platz zehn das Schlusslicht im Länderranking des Ministeriums. Die Asyl-Obergrenze wurde für das heurige Jahr mit 35.000 Verfahren festgelegt. Im Vorjahr waren mit Stichtag 31. Dezember insgesamt 36.030 Menschen zugelassen worden.

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