11.04.2017 16:34 |

Laut OECD Platz 6

Zahlen wir Österreicher viel zu viel an Steuern?

Österreich liegt bei der Steuer- und Abgabenlast auf Arbeitseinkommen weiterhin im absoluten Spitzenfeld der Länder der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Laut einer am Dienstag in Berlin vorgestellten Studie der OECD lag sie 2016 für einen alleinstehenden Durchschnittsverdiener bei 47,1 Prozent und somit auf dem sechsten Platz unter den 35 OECD-Ländern.

Angesichts dieser Quote stellt sich die Frage, ob wir Österreicher nicht viel zu viel an Steuern zahlen, denn vor uns liegen in der Rangliste nur fünf Länder.

Angeführt wird die Liste von Belgien mit einer Abgabenquote von 54 Prozent, vor Deutschland (49,4 Prozent), Ungarn (48,2 Prozent), Frankreich (48,1 Prozent) und Italien (47,8 Prozent).

Abgabenlast im OECD-Schnitt bei 36 Prozent
Die Steuer- und Abgabenlast errechnet die OECD als den Anteil von Steuern sowie Sozialabgaben der Arbeitgeber und Arbeitnehmer an den gesamten Arbeitskosten. Im OECD-Durchschnitt lag diese Steuer- und Abgabenlast für einen alleinstehenden Durchschnittsverdiener 2016 bei 36 Prozent. Der Wert ging um 0,1 Prozentpunkte zurück.

"Allerdings ist dieser Trend vor allem das Resultat von Reformanstrengungen in einigen wenigen Ländern", sagt OECD-Experte Pascal Saint-Amans. Steuersenkungen könnten vor allem im Bereich der kleinen und mittleren Einkommen Arbeitsanreize schaffen und so ein wichtiger Motor für Wachstum sein, das allen zugutekomme.

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