Mi, 19. Dezember 2018

Nach Ausschluss

23.11.2016 10:38

Jäger (48) erschoss aus Wut wahllos Rehe

Aus Wut über seinen Ausschluss aus der Jagdgesellschaft hat ein 48 Jahre alter Oststeirer seit März 2013 mindestens ein Dutzend Rehe mit einem Kleinkalibergewehr erschossen. Der Mann wurde in der vergangenen Woche von einem Jagdaufsichtsorgan auf frischer Tat ertappt. Er ist bereits einschlägig amtsbekannt und wird nun wohl ein weiteres Mal vor Gericht landen.

Der Landwirt soll vor allem im Jagdgebiet von Haslau bei Birkfeld auf Rehe geschossen haben, großteils auf seinem eigenen Grund. Eine Berechtigung dazu hatte er jedoch nicht, da er vor Jahren schon wegen "unkameradschaftlichen Verhaltens" aus der örtlichen Jägerschaft ausgeschlossen worden war, schilderte ein Beamter.

Daraufhin beschloss der Verdächtige, sich zu rächen, indem er alle Rehe, die ihm über den Weg liefen, erschoss, "damit seine ehemaligen Kameraden nichts mehr zum Schießen haben", erklärte er vor der Polizei. Elf Kadaver mit Schussverletzungen wurden entdeckt, bei 14 weiteren konnte die Todesursache nicht mehr festgestellt werden, so die Polizei am Mittwoch.

Aus Traktor heraus auf Wildtiere geschossen
Vor knapp einer Woche wurde der 48-Jährige dann von dem Aufsichtsorgan dabei beobachtet, wie er mit seinem Gewehr aus seinem Traktor heraus auf die Wildtiere schoss. Der Jäger nahm dem Mann die Waffe ab und rief die Polizei.

Bereits 2013 war der Oststeirer wegen Wilderei belangt worden, hatte daraus aber offensichtlich nichts gelernt. Gleich danach habe er mit dem Wildern weitergemacht und sich trotz aufrechten Waffenverbots ein Gewehr besorgt, heißt es seitens der Polizei.

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