Ein Wunderwerk der Technik: Völlig automatisch sorgt "Super Mario" für Ordnung im neuen Logistikzentrum der Kärntnermilch in Spittal.
In Rekordzeit machte sich Kärntens Vorzeigebetrieb, die Kärntnermilch, zukunftsfit! Acht Millionen Euro investierte das Unternehmen, hinter dem 1200 fleißige Milchbauern stehen, in ein neues, modernes Logistikzentrum.
Kärntnermilch-Obmann Josef Wielscher und Direktor Helmut Petschar führten die "Krone" durch das neue 20 Meter hohe und 52 Meter lange Hochregallager, in dem "Super-Mario" arbeitet - wie der Lagerroboter getauft wurde. "Benannt nach Kommissionierungsleiter Mario Arztmann, der sich besonders in das Projekt reingekniet hat", erklärt Petschar.
Bis zu 3000 Paletten, prall gefüllt mit allerlei Köstlichkeiten - immerhin werden in Spittal mehr als 400 verschiedene Artikel, von der Vollmilch bis zu 30 verschiedenen Käsesorten aus frischer Kärntnermilch produziert - sind es, die "Super-Mario" nach dem Chaos-Prinzip im Hochregallager, das wohl auch einer der größten Kühlschränke Kärntens ist, vollautomatisch sortiert.
Notwendig wurde das neue Logistikzentrum, weil sich die Produktion in Spittal in den vergangenen 15 Jahren mehr als verdoppelt hat. "Die Lager und Produktionsflächen wurden zu klein", so Petschar. Per Strichcode wissen die Mitarbeiter ab sofort, welche Produkte für welchen Supermarkt bestimmt sind. Sie werden zuvor in der Logistikzentrale bestellt. Die Waren werden aus dem Frischelager - in dem eine konstante Temperatur von vier Grad herrscht - direkt auf den Lastwagen verladen. Petschar: "Wir haben dafür zusätzlich sechs Auslieferungstore bauen lassen, wo die Kühllastwagen andocken können." Und diese Frische schmeckt man auch.
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