12 Räuber gesucht

Pechsträhne der Polizei lässt Bankräuber jubeln!

Schwarze Serie oder Pechsträhne bei Oberösterreichs Kriminalisten: Seit Anfang des heurigen Jahres wurden bereits 13 Banken, Postämter, Wettbüros oder Trafiken überfallen. Die meist bewaffneten Täter erbeuteten dabei mehr als 120.000 Euro - und zwölf von ihnen sind nach wie vor flüchtig.

Mit einem Messer überfiel beim jüngsten Coup ein Mann in einem blauen Arbeitsmantel die Trafik in der Linzer Lederergasse. Er bedrohte die Angestellte, erbeutete Zigaretten sowie 600 Euro und flüchtete.

Doch auch von weiteren elf Räubern fehlt bislang jede Spur. Wie von den Posträubern aus Leonding und Pasching, die bei ihren Coups fast 8000 Euro erbeutet haben. Wobei die beiden Letzteren trotz Rekordhitze auffällig bekleidet waren. Über die schwarzen Pudelmützen hatten sich zwar etliche Augenzeugen und Geschäftsleute gewundert, doch keiner von ihnen alarmierte deshalb die Polizei.

Fünf Kunden bedroht
Nicht weniger auffällig war auch der Pistolenmann bekleidet, der am Keferfeld innerhalb von drei Monaten zweimal die Sparkasse überfiel. Seine noch unbekannte Haartracht hatte der Bewaffnete unter einer Perücke versteckt. Er bedrohte eine Kassierin sowie fünf Kunden und flüchtete mit 28.300 Euro.

Doch auch vom Perücken-Räuber fehlt den Fahndern noch immer jede Spur. Diese erschreckend dürftige Aufklärungsquote freut die Verbrecher und ermuntert offenbar latente Räuber - so Oberst Buchegger - zu weiteren Straftaten. Jetzt sollen Geldinstitute verstärkt überwacht werden.

 

Fotos: SID

Samstag, 12. Juni 2021
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