So, 19. August 2018

Flugzeug evakuiert

27.03.2016 10:32

Terroralarm in Wien: Ministerium gibt Entwarnung

Terroralarm am Flughafen Wien: Eine Passagierin an Bord einer Easyjet-Maschine meinte am Samstag, auf dem Handy ihres Sitznachbarn Botschaften mit Bezug zur Terrormiliz IS zu erkennen, und verständigte die Crew. Der Start des Fluges nach London wurde abgebrochen, das Flugzeug evakuiert. Sonntagfrüh gab das Innenministerium Entwarnung.

Laut Sprecher Karl-Heinz Grundböck habe die Besatzung die Sicherheitskräfte alarmiert, die zunächst den Verdächtigen aus dem Airbus A319 holten. Danach wurde das Flugzeug komplett evakuiert und routinemäßig durchsucht. Auch das gesamte Gepäck wurde Grundböck zufolge noch einmal durchleuchtet. Die Behörden fanden nichts Verdächtiges.

Mit rund drei Stunden Verspätung hob die Maschine nach London-Gatwick ab - allerdings waren weder der Verdächtige noch die Zeugin an Bord. Beide wurden von den Ermittlern befragt, außerdem wurde das Mobiltelefon des Mannes überprüft. Er gab in einer ersten Einvernahme an, irakischer Staatsbürger zu sein und in London zu studieren.

Passagier durfte weiterfliegen
Am Sonntag gab das Innenministerium schließlich Entwarnung: Der Passagier habe laut ersten Ermittlungen offenbar keinen Bezug zum IS, so Grundböck. Auf gerichtlichen Auftrag erfolge nun noch die Detailauswertung des Handys. Der betroffene Reisende durfte mittlerweile weiterfliegen.

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