Do, 19. Juli 2018

Caramba!

28.04.2006 16:45

Polizei nimmt Papagei in die Mangel

In einem argentinischen Gefängnis hat die Polizei tagelang einen Papagei verhört. Grund: Zwei Nachbarn waren darüber in Streit geraten, wem "Pepo" eigentlich gehört. Nach fünf Tagen spuckte das Tier endlich den Namen seines Besitzers aus, der kuriose Fall konnte zu den Akten gelegt werden.

Die Herren Jorge Machado und R. Vega kamen in der Frage, wer der rechtmäßige Besitzer von Papageien-Männchen "Pepo" ist, einfach auf keinen grünen Zweig. Der Nachbarschaftsstreit eskalierte, bald beschäftigte der tierische Fall auch die Polizei.

Die Beamten gingen auf richterlichen Beschluss radikal vor, nahmen "Pepo" in Gewahrsam und unterzogen ihn im Bezirksgefängnis fünf Tage lang einem "Verhör". Oder besser gesagt: Sie mussten fünf Tage lang warten, bis das Tier von selbst zu plaudern begann und den Namen des Besitzers ausspuckte.

"Ich wusste, dass er mich nicht hängen lässt"
"Jorge", krächzte "Pepo" schließlich, und als ob er seine Behauptung untermauern wollte, sang er gleich hinterher die Hymne von Senor Machados Lieblings-Fußballverein San Lorenzo! Der glückliche Besitzer: "Ich wusste, dass er mich nicht hängen lassen wird. Er ist ein echter Freund und wir gehen immer gemeinsam ins Stadion."

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