Gestern, Freitag, war trotz des Zwickeltags wirklich viel los auf der Baustelle vor dem Brucknerhaus: Große Kipper mit Eferdinger Kennzeichen karrten feinsten Sand an, der in den nächsten Tagen über das Mini-Dreieck verteilt werden soll. Mit dem Wachsen des Projekts steigt aber auch die Skepsis vieler Besucher der Donaulände und potenzieller Strandgäste: "Was, das soll ein Sandstrand werden? Der ist ja ewig weit weg vom Wasser", lautete ein kritischer Kommentar. Und ein anderer Baustellenbeobachter meinte leicht sarkastisch: "Ganz super ist ja, wenn die freilaufenden Hunde sich im Sand vergnügen und vielleicht auch noch hineinmachen. Und in der Nacht werden dann die Katzen diesen Ort zum Klo machen."
Die Befürchtungen der Bürger sind berechtigt. Weder Planer noch Erbauer des Strandes haben darüber nachgedacht, zumindest für Hunde Abgrenzungen zu schaffen. Sie vertrauen mehr auf die Besitzer der Tiere. Nach der Forderung von 7000 Leuten auf Facebook und viel politischem Streit entschied sich die Stadt, den Mini-Strand zu errichten. Kosten: 100.000 Euro...













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