Inseln überschwemmt
Heftige Regenfälle und Gewitter in Griechenland
In Teilen Griechenlands hat es erneut heftige Regenfälle und Überschwemmungen gegeben. Besonders betroffen ist die Urlaubsinsel Rhodos. Dort hielt der Starkregen gar 17 Stunden lang an und setzte Straßen und Häuser unter Wasser.
Autos wurden von den Wassermassen mitgerissen, Geschäfte und Betriebe erlitten Schäden. Noch in der Nacht auf Montag sendete der Zivilschutz eine Warnung an die Bewohnerinnen und Bewohner auf Rhodos, sich nicht unnötig im Freien aufzuhalten und Autofahrten zu vermeiden. Die Schulen wurden vorerst geschlossen, um die Wege für die Kinder, Jugendlichen und Lehrkräfte zu vermeiden.
Auch auf den Inseln Samos und Kalymnos mussten die Feuerwehren wegen Überschwemmungen ausrücken. Auf Kalymnos lösten starke Regenfälle einen großen Felsblock. Er stürzte auf eine Garage, beschädigte dort das geparkte Auto und das Gebäude. Dass er auf diese Weise zum Stillstand kam, verhinderte laut dem Bürgermeister möglicherweise schwerere Folgen. Darunter liege nämlich ein Wohnkomplex, sagte er.
Unwetter bis einschließlich Dienstag
Der griechische Wetterdienst EMY warnte bis einschließlich Dienstag vor weiteren heftigen Regenfällen und starken Gewittern, vor allem in West- und Nordgriechenland. In Attika und Thessaloniki regnet es demnach zeitweise, aber nicht ganz so stark. Ab Mittwoch wird sich das Wetter laut der Prognose deutlich bessern.
Das Wetter in Griechenland war bereits im Oktober außergewöhnlich schlecht. Immer wieder gab es landesweit heftige Unwetter. Das Nationale Observatorium Athen verzeichnete teils enorme Regenmengen, etwa auf der Insel Euböa, wo örtlich innerhalb von vier Tagen 408 Liter Regen pro Quadratmeter fielen – viermal so viel wie normalerweise im gesamten Oktober. Auf Kreta wurden Mitte Oktober örtlich sogar mehr als tausend Liter Regen pro Quadratmeter registriert.

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