So, 19. August 2018

Wegen Drohnenfotos

18.01.2015 19:11

Österreicher in Kenia festgenommen und bestraft

Großalarm inmitten des kenianischen Nationalparks Amboseli. Der Verursacher: ein Safari-Tourist aus Österreich. Der Urlauber ließ seine Kamera-Drohne steigen, um die faszinierende Tierwelt via Foto auch von oben festzuhalten. Was folgte, war die Festnahme des Urlaubers, ein Gerichtsverfahren und schließlich satte 470 Euro Strafe.

Vom Militär für Aufklärungsflüge bzw. für gezielte Tötungen eingesetzt, werden Drohnen auch auf dem privaten Sektor immer beliebter - vor allem jene Modelle, die mit Kameras ausgestattet sind. Was Behörden weltweit rechtlich gerade in Risiko-Zeiten wie diesen großes Kopfzerbrechen bereitet.

Nur Minuten in der Luft
In Kenia jedenfalls muss jeder Drohnenflug gemeldet und genehmigt sein - was der Urlauber aus Österreich aber nicht wusste. Nur Minuten war seine Kamera-Drohne über dem Amboseli Nationalpark in der Luft, als für den Mann bereits die Handschellen klickten.

Obwohl sich die herbeieilenden Polizisten noch vor Ort davon überzeugten, dass wirklich nur Safari-Fotos geschossen wurden, nahmen sie den Touristen fest und zerrten ihn vor Gericht. Der Österreicher musste daraufhin wegen des illegalen Flugs umgerechnet rund 470 Euro Strafe zahlen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.