Ein 59-jähriger österreichischer Tourist ist am Donnerstagnachmittag am Strand des norditalienischen Adriabadeorts Caorle gestorben. Er erlitt einen Schwächeanfall, während er sich im Wasser befand. Als Erster bemerkte der Bruder des Mannes, der sich in der Nähe aufhielt, wie ernst die Situation war, und eilte ihm zu Hilfe. Auch die Bademeister sprangen ins Meer, um den Mann zu bergen und ans Ufer zu bringen.
Dort begannen die Rettungskräfte sofort mit Erste-Hilfe-Maßnahmen und der Reanimation. Neben den Einsatzkräften des medizinischen Notfallzentrums in Caorle wurde auch ein Rettungshubschrauber aus Treviso alarmiert. Trotz der Wiederbelebungsversuche des medizinischen Teams konnte der 59-Jährige nicht gerettet werden. Über seine Herkunft in Österreich gab es keine Angaben.
Mehrere Notfälle in dieser Sommersaison
Der tragische Vorfall reiht sich in eine zunehmende Zahl schwerer Notfälle zum Ende der Sommersaison an der venezianischen Adriaküste ein. Bereits am 31. August waren zwischen Caorle und Bibione zwei weitere Menschen ums Leben gekommen, nachdem sie während des Badens einen Schwächeanfall erlitten hatten. Mit dem jüngsten Todesfall steigt die Zahl der Todesopfer an den Stränden der venezianischen Küste in diesem Sommer auf insgesamt 13.
Die überwiegende Mehrheit der Todesfälle ist auf Herz-Kreislauf-Probleme zurückzuführen, die beim Baden oder beim Spaziergang am Ufer auftraten. Besonders im Juli und August hatten hohe Temperaturen und die große Hitze die Situation zusätzlich verschärft.
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