Grazer (35) in Haft

Lebensgefährtin vergewaltigt und niedergstochen

Steiermark
05.07.2026 06:50

Schwere Vorwürfe gegen einen 35-jährigen Grazer: Der amtsbekannte Gewalttäter soll seine Lebensgefährtin zuerst vergewaltigt und dann mit einem Messer niedergestochen haben. Er kam in Haft, sie liegt auf der Intensivstation.

Viel ist über diesen brutalen Fall bislang nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft Graz hält sich bedeckt. „Wir ermitteln wegen des Verdachts des versuchten Mordes und der Vergewaltigung“, teilte der Sprecher der Anklagebehörde, Christian Kroschl, auf „Krone“-Nachfrage mit.

Opfer legte sich schwer verletzt schlafen
Die Bluttat soll sich bereits am 27. Juni am Grazer Karlauergürtel ereignet haben. Allerdings wurde die Polizei erst am nächsten Tag alarmiert. Offenbar hat sich die Lebensgefährtin nach der Vergewaltigung durch ihren Partner schlafen gelegt und erst Stunden später bemerkt, dass ihr der 35-Jährige auch ein Messer in den Rücken gerammt hatte. 

„Der Beschuldigte war durch Alkohol und Suchtgift beeinträchtigt. Er befindet sich wegen Flucht-, Verdunkelungs-, Tatbegehungs- und Tatausführungsgefahr in Untersuchungshaft“, teilte Kroschl außerdem mit. Das Opfer erlitt angeblich einen Lungenstich und liegt auf der Intensivstation. Der Steirer schwieg vorerst auf Anraten seiner anwaltlichen Vertretung. Es soll aber nicht das erste Mal gewesen sein, dass der mutmaßliche Gewalttäter mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist.

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