Unglaublich

Sex-Martyrium dauerte ein Jahr

Mehr als 100-mal soll ein 59-jähriger verheirateter Innviertler in Kirchdorf am Inn seine 24-jährige Untermieterin zum Sex gezwungen haben. Er dürfte der Verkäuferin aus Ungarn gedroht haben, ihre Existenz zu vernichten, wenn sie ihm nicht stets zu Diensten sei. Jetzt erst traute sich die junge Frau zur Polizei. Ihr Peiniger ist in Haft, und seine Frau warf ihn raus.

Wenn seine Frau außer Haus war, soll es zu wahren Exzessen im Haus von Michael Sch. (59) gekommen sein. Der deutsche Staatsbürger habe der Untermieterin gedroht, ausstehende Miete in der Höhe von einigen tausend Euro einzufordern, ihre Kündigung zu erwirken und sie nach Ungarn zurückzuschicken, wenn sie seinen Wünschen nicht nachkomme. Diesem Psychoterror war die 24-Jährige nicht gewachsen, ließ die Tortur fast jeden dritten Tag über sich ergehen und war sogar schon in psychiatrischer Behandlung.

Jetzt, nach fast einem Jahr Martyrium, vertraute sie sich einer Freundin und schließlich der Polizei an. Grund: Sie hatte sich in einen jungen Mann verliebt, der die Übergriffe des Vermieters nicht tolerieren wollte. Die Polizei verhaftete Michael Sch. wegen Verdachts der geschlechtlichen Nötigung. Der Innviertler, für den die Unschuldsvermutung gilt, gibt den Sex zu, die 25 Jahre jüngere Frau habe aber freiwillig mitgemacht. Für seine Frau ist das alles egal, sie warf den Lüstling sofort raus. Er sitzt in Ried in U-Haft.

 

 

 

 

Symbolfoto: Klemens Groh

Montag, 01. März 2021
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