Für die Parzellierung von zwei Grundstücken musste ein Bauer 1665 Quadratmeter für die Zufahrt herschenken. Jetzt entsteht in Klagenfurt-Viktring eine 7,40 (!) Meter breite Zufahrt.
In Viktring wohnen rund 10.500 Einwohner. Jetzt sagen die Anrainer, dass mitten durch ein Wohngebiet eine „Autobahn“ gebaut wird. Konkret geht es um ein Grundstück, an das die Krottendorfer Straße und die Glashäuser der Gärntnerei Wallisch angrenzen. Der Eigentümer hat die Stadt um eine Parzellierung ersucht, damit seine zwei Kinder dort zwei Häuser errichten können.
„Das wurde nur unter der Bedingung erlaubt, dass ich dem Magistrat den Grund für die Zufahrt abtrete“, erzählt der Besitzer. Die erstreckt sich auf vier Teile. „Insgesamt musste ich 1665 Quadratmeter abgeben.“ Jetzt rollen dort die Bagger, wird eine 7,40 Meter breite Straße errichtet. „So etwas gibt es sonst in ganz Viktring nicht“, sagen Anrainer. „Alle andere Zufahrten sind schmal. So eine breite Zufahrt braucht niemand“, meint ein Bewohner. „Rausgeschmissenes Geld“, urteilt ein Nachbar, der seit neun Jahren dort lebt. Sogar der Grundbesitzer selbst versteht es nicht. „Das ist nicht notwendig. Ich wollte dort nur zwei Parzellen für die Kinder haben. Den Rest vom Grund behalte ich.“
Referentin Sandra Wassermann geht von 20 Parzellen aus, die dort vergeben werden. „Dafür braucht man Kanal und Wasser.“ Wann das passieren wird, wird sich weisen. Viele Anrainer verstehen nicht, wie „sinnlos“ von der Stadt Geld ausgegeben wird.
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