Nach den Protesten rund um die geplanten Windräder auf dem Linaberg im Hochleitenwald ist die Region „wach geworden“: Theoretisch seien in dieser Zonierung 40 Windräder möglich, fürchtet man. Und in den Dörfern rund um das Projekt regt sich zunehmend Widerstand in der Bevölkerung.
Rund um das Windrad-Projekt am Linaberg im Hochleithenwald dreht sich eine Spirale mit zunehmendem Gegenwind: Am äußersten Zipfel des Gemeindegebietes Groß-Schweinbarth ist es vor allem die Nähe zu den Orten Riedenthal und Kronberg, wo sich Anrainer, wie berichtet, gegen die vier geplanten Windräder formieren.
Diese gesamte Widmungszone hat 1014 Hektar. Werden die vier Windräder errichtet, stehen immer noch theoretisch 954 Hektar für weitere Propeller zur Verfügung.

Vortragender Josef Regner verfolgt die Lage
Bild: zVg
„Info-Tour“ durch die umliegenden Gemeinden
In mehreren Informationsveranstaltungen wurden viele Fragen rund um das geplante Projekt erörtert. Vor allem bei der Diskussionsrunde im Gasthaus Holzbauer in Kronberg betonte Josef Regner – als bekannter Windkraftkritiker im ebenfalls nahen Ort Hochleiten – welche Auswirkungen die 199 Meter hohen Anlagen neuester Generation nicht nur für Fauna, Flora und Landschaftsbild, sondern auch für die Gesundheit der Bürger hätten.
„Theoretisch könnte man noch locker 40 Anlagen in der Zone bauen“
Die größte Befürchtung ist, dass in der dortigen, großen Windparkzone theoretisch bis zu 40 Anlagen möglich seien: „Wer glaubt, dass es bei vier Windrädern bleibt, der glaubt auch an den Osterhasen“, war da zu hören. Wolkersdorf hat jedenfalls schon angekündigt, dann eine verbindliche Volksbefragung durchzuführen. Dafür ging es im ebenfalls unweit entfernten Matzen im Gemeinderat ruckzuck: ÖVP und SPÖ winkten gegen die FPÖ eine Flächenumwidmung durch – nun ist aber auch dort ein Bürgerforum im Aufbau.
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