Monate auf der Flucht
Polizistenmörder bei Einsatz in Australien getötet
In Australien ist ein mutmaßlicher Polizistenmörder getötet worden. Der 56-Jährige hatte monatelang eine ganze Region in Angst versetzt. Er hatte vor sieben Monaten auf seinem Grundstück das Feuer auf Polizeibeamte eröffnet und zwei von ihnen getötet. Anschließend flüchtete er bewaffnet.
Eine beispiellose Großfahndung folgte. Über Monate hinweg durchkämmten Hunderte Einsatzkräfte das schwer zugängliche Gebiet, unterstützt von Hubschraubern, Drohnen und Hundestaffeln. Die Behörden warnten wiederholt, der Gesuchte sei „gemeingefährlich“. Dezi Freeman wurde der sogenannten „Sovereign Citizens“-Szene zugerechnet, einer ideologischen Strömung, die mit den deutschen Reichsbürgerinnen und Reichsbürgern vergleichbar ist. In Berichten und Gerichtsdokumenten wurde er als „vorbestrafter Waffennarr“ beschrieben, der gegen jede staatliche Autorität aufbegehrte.
Nun haben ihn Spezialeinheiten auf einem abgelegenen Grundstück in einer containerähnlichen Struktur im Bundesstaat Victoria aufgespürt. Die Polizei teilte mit, dass es zu einer etwa dreistündigen Konfrontation kam, bevor der 56-Jährige von Beamten erschossen wurde. Freemans Ehefrau Amalia, die drei Kinder mit ihm hat, hatte ihn zuvor noch öffentlich aufgefordert, sich zu stellen.
Freeman soll im August zwei Polizisten auf seinem Grundstück ermordet und einen weiteren schwer verletzt haben. Anschließend entkam er spektakulär in dicht bewaldetes Gelände. Die Ermittlungen dauern noch an. Die Polizei prüft etwa, ob Freeman während seiner Flucht Unterstützung hatte.









Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.