Die Spielgemeinschaft Sigmundsherberg/Klein-Meiseldorf sticht in der 2.Klasse Thayatal besonders heraus – mit verrückten Zahlen. Jetzt soll endlich die Wende her, dafür setzt man auf frische Kräfte.
Die Zahl sieben gilt als Glückszahl. Sie steht eigentlich für Vollkommenheit, im Falle der SG Sigmundsherberg/Klein-Meiseldorf aber sinnbildlich für eine absolute Seuchensaison. Denn eben so viele verschiedene Torhüter standen für den Verein in der 2. Klasse Thayatal bislang im Tor. „Der Älteste war 53 Jahre alt“, kann sich Obmann Michael Schwayda ein Lachen nicht verkneifen.
18 Spiele, null Zähler
Grund dazu gab es in dieser Saison bislang sonst noch nicht, null Punkte, 18 Niederlagen und eine Tordifferenz von 12:107 (!) sprechen eine deutliche Sprache. Insgesamt kassierte man gleich viermal zweistellig, nur in zwei Spielen gelang mehr als ein Tor.
„Werden wieder konkurrenzfähig“
„Die Saison müssen wir jetzt abhaken. Absteigen können wir zum Glück eh nicht“, nimmt es Schwayda mit Galgenhumor, sein Team spielt ja bereits in der letzten Liga. Jetzt soll der Verein neu aufgestellt werden, neben vier 15-Jährigen in der Kampfmannschaft setzt man auch an der Seitenlinie mit dem 28 Jahre jungen Roland Eder auf frischen Wind. Er spielte einst selbst für den Verein, ist trotz der vergangenen 2:5-Niederlage gegen Kühnring positiv gestimmt. „Es ist ein weiter Weg zur Konkurrenzfähigkeit, aber wir werden dort hinkommen.“
Kilian Wazik
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