Die Bilder von den César Awards 2026 in Paris gingen um die Welt – und lösten bizarre Spekulationen aus. War der Mann auf der Bühne wirklich Jim Carrey? Oder steckte jemand anderes hinter dem veränderten Gesicht des Hollywood-Stars?
Auslöser des Wirbels: Der britische Make-up-Künstler Alexis Stone veröffentlichte nach der Preisverleihung auf Instagram Fotos einer hyperrealistischen Maske, künstlicher Zähne und Perücke – mit der provokanten Bildunterschrift, er sei „als Jim Carrey in Paris“ unterwegs gewesen.
Fans, die Carreys ungewohnt glatte Haut und veränderte Gesichtszüge bemerkt hatten, fühlten sich bestätigt. In sozialen Netzwerken kursierten plötzlich absurde Theorien über Doppelgänger oder gar Klone.
Mit diesem Posting – siehe Bild drei im Karussell – löste Alexis Stone die Spekulationen aus:
Zweifel an der Story
Doch schnell mehrten sich die Zweifel. Carrey hielt seine emotionale Dankesrede fließend auf Französisch – mit exakt jener überdrehten, extrem beweglichen Mimik, die ihn seit Filmen wie „The Mask“ und „The Truman“ Show weltberühmt gemacht hat.
Branchenkenner halten es für nahezu ausgeschlossen, dass eine Prothesenmaske eine derart präzise Gesichtsdynamik ermöglicht hätte.
Carrey-Sprecher stellt klar: Jim war da!
Der Schauspieler selbst reagierte am Montag auf die Gerüchte, er sei bei der Zeremonie nicht erschienen. Sein Sprecher stellte gegenüber der „Daily Mail“ klar: Jim war persönlich vor Ort und nahm an der Show teil!
Auch das US-Branchenblatt „Variety“ berichtet nun: Carreys Auftritt war authentisch. Grégory Caulier, Generaldelegierter der César-Akademie, bezeichnete die Gerüchte als „Nicht-Thema“. Der Besuch des Schauspielers sei seit Monaten geplant gewesen. Carrey habe seine komplette Rede monatelang auf Französisch einstudiert und sich sogar bei einzelnen Wörtern nach der korrekten Aussprache erkundigt.
Der Star reiste mit Partnerin, Tochter, Enkel, engen Freunden und seinem langjährigen Publizisten an. Auch Regisseur Michel Gondry, mit dem Carrey mehrfach gearbeitet hat, war vor Ort.
Emotionaler Moment in Paris
Bei der Gala erhielt Carrey den Ehren-César – als Nachfolger von Julia Roberts. In seiner Rede sprach er über seine französischen Vorfahren und ehrte seinen Vater Percy Joseph Carrey als „lustigsten Mann, den ich je kannte“.
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