Sie zogen trotz mehrerer Warnhinweise los – und es kam, wie es kommen musste. Am Samstag gerieten sechs Italiener bei einer Skitour im Tiroler Gschnitztal in größte Not. In einem gefährlichen Steilhang kam die Gruppe nicht mehr weiter.
Wumm – dieses Geräusch ist Alarmzeichen am Berg. Es ist jener Laut, der beim Setzen einer Schneedecke entsteht und darauf hinweist, dass im nächsten Moment eine Lawine zu Tal donnern kann. Die sechs Italiener hörten dieses Geräusch Samstagnachmittag in einem Steilhang nahe der Simmingalm im Gschnitztal. Das war gegen 14.30 Uhr der Moment, in dem die Tourengeher in Panik gerieten und einen Notruf absetzten.
Trotz Lawine in Steilhang eingestiegen
Davor hatten die Wintersportler alle Warnungen in den Wind geschlagen. Die Italiener wollten zur Bremer Hütte. „Die Gruppe war trotz klar erkennbarer Gefahrenhinweise – darunter der aktuelle Lawinenlagebericht sowie bereits abgegangene Schneebrettlawinen – in einen exponierten Steilhang eingestiegen“, fasst die Polizei die Ereignisse zusammen.
Ein Rettungshubschrauber musste aufsteigen und die sechs Tourengeher aus ihrer gefährlichen Lage befreien. Alle Wintersportler blieben unverletzt. Doch es hätte auch ganz anders ausgehen können.
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