Afrikanische Söldner
Mehr als 200 Kenianer kämpfen im Krieg für Putin
Die kenianische Regierung hat Details über Staatsbürger im Ukraine-Krieg veröffentlicht. Mehr als 200 Kenianer kämpfen nach Angaben der Regierung in Nairobi dabei für Wladimir Putins Truppen. Rekrutierungsnetzwerke seien sowohl in Kenia als auch in Russland weiterhin aktiv.
„Die Rekrutierungsmaßnahmen in Russland wurden Berichten zufolge auf afrikanische Staatsangehörige, einschließlich Kenianer, ausgeweitet“, teilte das Außenministerium am Mittwoch mit. Den Rekruten wurden dem Ministerium zufolge bis zu 18.000 Dollar für Visa, Reise und Unterkunft versprochen.
Kenianer werden in Irre geführt
Die Ukraine hat vergangene Woche erklärt, dass mehr als 1400 Bürger aus drei Dutzend afrikanischen Ländern an der Seite der russischen Streitkräfte kämpften. Die kenianische Botschaft in Moskau habe Verletzungen bei einigen der Angeworbenen registriert.
Bei einer Razzia bei Nairobi im September seien 21 Kenianer befreit worden, die für den Einsatz im Krieg vorbereitet worden seien. Die Geretteten seien über die Art ihrer Arbeit in die Irre geführt worden. Sie hätten geglaubt, für nicht-kämpferische Tätigkeiten wie den Zusammenbau von Drohnen, den Umgang mit Chemikalien oder Malerarbeiten rekrutiert worden zu sein.








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