Wo keine Kameras sind

Nach Gauff-Ausraster: Kuriose Neuerung im Tennis

Tennis
26.02.2026 11:54
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

In einem geschützten Raum kontrolliert Gegenstände kaputt schlagen: Das soll gegen Wut und Frustration helfen. Einen solchen Wut-Raum („Rage room“) gibt es beim aktuell stattfindenden WTA-Tennis-Turnier in Austin/Texas. Anlass dürfte der von Videokameras dokumentierte Ausraster von Coco Gauff bei den Australian Open sein. Danach war eine Diskussion über die Omnipräsenz von Kameras bei Turnieren entbrannt.

Die US-Amerikanerin hatte nach einer klaren Niederlage in den Katakomben der Rod Laver Arena aus Frust ihren Schläger zertrümmert. Die Weltranglisten-Dritte wähnte sich dabei unbeobachtet, wurde aber von Kameras gefilmt, sodass jeder ihren Wutausbruch sehen konnte.

Sie habe extra nach einem Ort gesucht, wo sie dachte, unbeobachtet zu sein, da sie kein schlechtes Vorbild, vor allem für Kinder, habe sein wollen, hatte Gauff danach erklärt. „Vielleicht sollten wir mal darüber reden. Ich habe das Gefühl, dass bei diesem Turnier der einzige private Ort die Umkleidekabine ist.“

Positive Reaktionen
Das brachte die Veranstalter in Texas offenbar auf eine Idee. „Wir stellen vor: den ATX Open Rage Room – den ersten seiner Art -, in dem Spielerinnen in einer sicheren Umgebung ohne Kameras privat ihre Frustration oder Emotionen zum Ausdruck bringen können“, schrieb das WTA-250-Turnier auf seinen Social-Media-Plattformen. Die Reaktionen sind online überwiegend positiv. Einige stellten jedoch die Frage, ob dies Spielerinnen und Spieler dazu ermutigen würde, ihre Frustration auf physische Weise auszuleben. Gauff ist beim vergleichsweise kleinen Heimturnier übrigens nicht am Start.

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