In aller Stille entstand der Weltkonzern Hisense-Gorenje, der den Österreich-Umsatz jetzt verdoppeln und prompt liefern will. Krone+ sprach mit Österreich-Chef Andreas Kuzmits über die neue Strategie.
Hisense wer? So fragen viele Verbraucher in Österreich. Dabei verbirgt sich hinter diesem Namen ein Weltkonzern, wenn es um Elektrogeräte im Haushalt geht, vom großen TV-Bildschirm bis hin zum innovativen Wärmepumpen-Wäschetrockner. Österreich-Geschäftsführer Andreas Kuzmits hat für heuer zur Offensive geblasen:
Er hat mit der Traditionsfirma Gebrüder Weiss eine Logistik-Zusammenarbeit fixiert. Es gibt ein Lieferversprechen innerhalb von 24 bis 48 Stunden, so Kuzmits, damit will man bei den Verbrauchern punkten.
Hinter Hisense verbirgt sich ein chinesischer Kozern, dessen Jahresumsatz deutlich über 30 Milliarden Dollar liegt. In ganz Europa beschäftigt man bereits mehr als 10.000 Mitarbeiter.
Besser bekannt ist jener Teil des Unternehmens, der unter der Marke „Gorenje“ firmiert. Gorenje wurde 2018 um 293 Millionen Euro übernommen, weltweit gibt es 16 Produktionsstandorte, die Geräte werden in 180 Ländern vertrieben. In Österreich peilt Geschäftsführer Kuzmits nach rund 50 Millionen Euro bald die 100-Millionen-Marke beim Umsatz an: „Hisense ist weltweit die Nummer 1 im Segment der Fernseher mit 100 Zoll, wir erwarten uns durch die Fußball-Weltmeisterschaft einen besonderen Boom. Deshalb haben wir für diesen Event auch eine Werbeoffensive geplant.“
Eigene Schnellladestationen
Neben den großen TV-Apparaten ist Hisense-Gorenje mit Elektro-Haushaltsgeräten in fast jedem Haushalt vertreten, die Palette reicht von energiesparenden Wäschetrocknern über Kühl- und Gefrierkombinationen bis zu modernen Geräten für Küche und Haushalt. Geschäftsführer Kuzmits: „In der Zustellung fahren wir mit einem Elektro-Lkw, dafür haben wir eigene Schnellladestationen.“
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