02.01.2006 13:46 |

Schuss in den Kopf

Mörder verübt auf der Flucht Selbstmord

Ein russischer Gewaltverbrecher in Griechenland, der bei seiner Flucht aus der Haft zwei Polizisten erschoss, hat am Montag vor seiner Ergreifung Selbstmord begangen. Wie die Polizei in Griechenland mitteilte, erschoss sich der 23-jährige Russe mit der letzten Kugel in seinem Revolver. Damit ging auch eine der größten Suchaktionen in der Geschichte der griechischen Polizei zu Ende.

Der Russe hatte im Oktober eine Frau auf der griechischen Insel Korfu grausam ermordet. Vor Gericht sagte er, er habe erleben wollen, "was ein Mörder empfindet". Bei einem Gefangenentransport hatte er am vergangenen Freitag die Waffe eines Polizisten entwendet. Damit erschoss er zwei Beamte und verletzte einen weiteren schwer.

Mehr als 400 Polizisten verfolgten den Flüchtigen und konnten ihn in einer gebirgigen Region zwischen den Städten Ioannina im Nordwesten des Landes und dem mittelgriechischen Trikala einkreisen. Dort erschoss sich der Mann, wie das Fernsehen berichtete.

Symbolbild