Über den Betreiber des beliebten griechischen Lokals GReat in der Linzer Innenstadt wurde ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Elf Dienstnehmer sind betroffen, die Passiva betragen rund 280.000 Euro. Als Ursache gelten wirtschaftliche Schwierigkeiten und fehlende Fokussierung.
Am Landesgericht Linz wurde gestern über den Betreiber des griechischen Lokals GReat in der Betlehemstraße 1d ein Insolvenzverfahren eröffnet. Betroffen sind laut KSV 1870 elf Dienstnehmer, an Passiva stehen rund 280.000 Euro zu Buche.
Betreiber forcierte Projekte in Griechenland
Als Hauptursache wird genannt, dass sich der Betreiber zuletzt nicht mehr in ausreichendem Maß auf den laufenden Betrieb des Lokals in Linz konzentriert haben soll. Stattdessen habe er verstärkt andere unternehmerische Beteiligungen vorangetrieben, darunter Projekte in Griechenland. Diese Engagements dürften finanzielle und organisatorische Ressourcen gebunden haben, die im Gastronomiebetrieb vor Ort gefehlt hätten. Eine Weiterführung wird angestrebt.
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